Nachsorge:
 Sozialarbeit und Tagesstrukturierung

 


BGZ u.
Nachsorgebüro im Begegnungszentrum Hermersdorf, Hermersdorfer Hauptstr 18A



Seit vielen Jahren ist die Nachsorge ein fester Bestandteil der Vereinsarbeit, um diesen Menschen eine sichere Perspektive für ihren weiteren Lebensweg zu ermöglichen bzw. zu helfen, ihren Platz zu finden.

Für diejenigen, welche im Einrichtungsumfeld verbleiben, wird ein individuelles Hilfegeländer in einer Nachsorgevereinbarung festlegt. Individuell bedeutet, jeder muss eigenverantwortlich entscheiden, welche Hilfe  er für eine zufriedene Abstinenz braucht.



Diese Möglichkeiten werden von Menschen angenommen,

  • die in einem abstinenten Umfeld ihre
    Gesundheit festigen wollen

  • die Erfüllung in einer sinnvollen Beschäftigung suchen

  • die Freude am Leben in der Gemeinschaft haben

  • die ihre Glaubensbeziehung zu Gott festigen wollen

 


Sorgen für das leibliche Wohl


Waldarbeiten

Gern werden ehrenamtliche Aufgaben wahrgenommen.

Das Empfinden, der Gemeinschaft einen Dienst zu erweisen, bewirkt eine sehr lange nicht mehr wahrgenommene Zufriedenheit. Es besteht die Möglichkeit Arbeitsgelegenheiten über das JobCenter beim Verein zugewiesen zu bekommen.

In den Bereichen Forstwirtschaft  sowie Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen können sowohl die eigene Leistungsfähigkeit stabilisiert werden, als auch neue, sinnstiftende Kompetenzen entwickelt werden.

2005 wurde das Projekt Koinonia = Gemeinschaft  initiiert. Jeder „Ehemalige", der sich aktiv mit seinen Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen will, darf sich hier beteiligen. Als Anerkennung der kontinuierlichen, freiwillig für den Verein erbrachten Dienste, wird eine kleine Aufwandsentschädigung gegeben. Wir denken, dass die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft einen höheren Wert darstellt als auf einen bezahlten Job zu warten.

Es handelt sich vorrangig um Tätigkeiten, die mit der Versorgung unserer Objekte zu tun haben, wie z.B. der Brennholzbereitstellung für unsere Holzheizanlagen, Fahrdienste, Mitarbeit in der Therapieküche, Tierversorgung, Holzbearbeitung, Sägewerk, u. a.


Wärme die ankommt

   

Belastungspraktikum im Seniorenheim der Stadt Müncheberg

 Hier handelt es sich um eine Arbeitsform, die zwar auch freiwillig ist, jedoch ein höheres Maß an Verbindlichkeit mit sich bringt. Die dort tätig werdende „Ehemalige“ erhalten die Möglichkeit, sich körperlich, mental und seelisch zu testen. Damit wird eine realistischere Einschätzung ihrer Leistungsfähigkeit im Arbeitsprozess in der freien Wirtschaft erprobt.


Freizeit und soziale Kontakte
 

Neben vielen äußeren Veränderungen sind jedoch die zwischenmenschlichen Beziehungen das Wichtigere. Wir sind enger zusammengerückt, sei es in der Arbeit, in der Freizeitgestaltung, (Spielabende, Feste) oder bei der vielfältigen Hilfe untereinander (Fahr- und Besuchsdienste, Renovierungsarbeiten u. v. a. m.).

Durch die relativ enge Verbindung der Ehemaligen untereinander sind es oft verantwortliche Ehemalige, die anderen aus der Krise helfen.


Begegnung in der Hermersdorfer Kirche

Folgende Angebote werden in Anspruch genommen:
  • Gemeindeveranstaltungen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Buckow-Müncheberg
  • Hauskreise
  • Männerabende
 

 


Durch die Begegnung mit Christen im Verein und der Gemeinde haben sich eine Anzahl von Leuten für ein Leben nach christlichen Maßstäben entschieden und damit einen neuen Halt für ihr Leben gefunden.
 


Gottesdienst anlässlich einer Taufe

 
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